Herbstzeit - jetzt Vögeln und Igeln helfen

Jetzt sind sie wieder da - die mageren Babyigel. Wer sie aufpäppeln will, muss dazu das richtige tun. Und wer "seinen" Gartenvögeln durch ebenfalls magere Zeiten helfen will, braucht auch dazu ein wenig Know How.

 

Herbstgeborene Igel die ein Gewicht von rund 600 Gramm noch nicht erreicht haben sind stark gefährdet, den Winterschlaf nicht zu überleben. Mit speziellem, artgerechtem Igelfutter aus dem Fachhandel, verhilft man ihnen zum erforderlichen Gewicht. Solches Futter enthält z.B. Trockenfleisch, Getreide, Öle und Fette, Weich- und Krebstiere, Insekten und Trockenei sowie Mineralien. Verbreiteter und für das Tier tödlicher Irrtum ist es, den Insektenfresser Igel mit Milch oder Obst zu füttern. Irrtümer kursieren auch in Sachen Vogelfütterung. Verpönt ist es nämlich inzwischen, Vögel nur bei Eis und Schnee zu füttern.

So füttern Sie richtig: Beginnen Sie damit frühzeitig. Die Tiere müssen erst lernen, wo sie zur Not sicher Futter finden. Das zu erlernen, kann rund vierzehn Tage dauern. Wer Billigfutter verwendet erlebt, dass davon an der Futterstation reichlich liegen bleibt. Nicht, weil die Vögel keinen Bedarf hätten, sondern weil Billigmischungen preisgründe Komponenten enthalten, die für Singvögel nicht geeignet sind. Hochwertiges Premiumfutter hingegen, wird komplett gefressen - weil es art- und schnabelgerecht ist. Wer kein Futterhaus aufstellen mag, hängt Knödel und Vogelschmäuse ins Gartengezweige. Um den Garten nicht mit Plastik zu vermüllen, verwenden Sie Knödelprodukte und Vogelschmäuse im verrottbaren Bio-Netz. Am besten verwenden Sie netzlose Knödel die Sie den gefiederten Gästen in einem Knödelspender anbieten. Vogeltränke nicht vergessen!

 

 

 

 


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